Bildergalerie


Weck, Worscht & Woi – Wanderung in den Weinbergen von Framersheim am 9.Aug.2018



Elfe im Wald

Am 16. Dezember fand eine zusätzliche Wanderung statt, die vom Marktplatz startete und ihren Abschluss in der Wanderhütte auf der Sackpfeife hatte. Bei einem gemeinsamen Essen sollte dieser Abend allen Wanderführer und Helfer, die im Jahr 2018 tatkräftig mit halfen, geehrt werden. Von den 15 angemeldeten Personen, erschienen leider nur 5 die anschließend ihren Weg aufnahmen und mit etwas Verzögerung an ihrem Ziel ankamen. Hier erwarteten die Wanderer ein schmackhaftes Gulasch, das nun in reichlicher Menge vorhanden war. Für den Vorstand hieß das nicht erscheinen und nicht abmelden der restlichen Personen eine unschöne Situation und bringt die Gedanken auf, ob diese Aktion im nächsten Jahr wiederholt wird. Denn es kostete einiges an Vorbereitung für diesen Tag und die vielen Präsente fanden so keinen Abnehmer.

Nicht zuletzt ist die Sackpfeifenelfe zu vergessen, die sich für diesen Tag und die vielen Wanderer extra hübsch gemacht hatte. Sie freute sich auch über die wenigen Wanderer, hätte allerdings ihre Schokolade gern auch an den Rest verteilt.


Arbeitsdienst 2019

Am 27. April fand ein umfangreicher Arbeitsdienst an unserer Wanderhütte statt. Es wurde innen geputzt und geräumt, was das Zeug hielt. Außerdem haben die Männer den Sitzstamm aus Eiche auf Betonpfosten gesetzt. Es wurde Holz gehackt und Rasen gemäht.


Mehrtagesfahrt in den Harz nach Bad Harzburg vom 16. bis 19.5.2019

Der OHGV Biedenkopf machte vom 16. bis 19. Mai 2019 eine Vereinsfahrt nach Bad Harzburg im Harz. Untergebracht waren wir im Hotel Seela.

16. Mai – Anfahrt und Torfhaus Moor

Mit 22 gut gelaunten Wanderer begann unsere Reise am Donnerstag um 7:00 Uhr am Marktplatz in Biedenkopf. Auf einem Parkplatz nahe Göttingen wurde von Peter und Liesel das mitgebrachte Frühstück für alle auf einem Tisch serviert. Gut gestärkt war unser erstes Ziel das Torfhaus im Harz auf 800 m Höhe. Eine geplante Führung durch das Hochmoor stand an. Das Wetter war diesig und sehr kalt, bei nur 4°. Die Moorwanderung war trotzdem sehr interessant und lehrreich. Im Hotel Seela wurden wir anschließend freundlich empfangen und konnten sofort unsere Zimmer beziehen. Nach einem tollen Abendessen und einem Besuch in der Bar beendeten wir den ersten Tag.

17. Mai – Rundfahrt

Freitagmorgen starteten wir nach dem ausgiebigen Frühstück um 9:00 Uhr mit unserem Busfahrer Uwe Seringhaus zu einer Tagesfahrt in den Harz. Unser erster Stopp war Wendefurth an der Talsperre, wo wir um 10:00 Uhr für eine Floßfahrt angemeldet waren. Das Wetter wurde immer besser. Bei kühlen Getränken und in Begleitung eines AkkordeonSpielers wurde gesungen und geschunkelt und die Fahrt verging wie im Flug. Unser Ausflug ging weiter nach drei Annen Hohne. Hier am Bahnhof der Schmalspurbahn trafen sich zur Mittagszeit drei Dampflokzüge, die zum Brocken oder nach Werningerode fuhren. Ein kleiner Imbiss bei Kukkis- Erbsensuppe aus der Feldküche wurde von vielen angenommen. Nächste Ziel war das wunderschöne Werningerode. Zuerst gab es noch einen Abstecher zum Werksverkauf in die Schokoladenfabrik Wergona. Ich glaube hier kam fast keiner ohne Schokolade zurück zum Bus! 2 Stunden waren nun zur freien Verfügung in Wernigerode. Ein Gruppenbild vor dem bekannten Rathaus durfte natürlich nicht fehlen, ehe jeder auf eigene Faust sich die Stadt ansah. Mit vielen schönen Eindrücken fuhren wir zurück ins Hotel. Es war ein toller Ausflug.

18. Mai – Zum Brocken / Zur Rabenklippe

Für Samstag war Wandertag angesagt. Unsere Gruppe teilte sich. Die eine Gruppe fuhr mit dem Bus nach Torfhaus und begann dort die Wanderung mit Peter zum Brocken: Start unserer 16 km langen Brocken Tour war das Torfhaus. Geführt wurden die zwölf Wanderer von Peter Spies und begleitet von dem erfahrenen Brockenwanderer Rolf Becker, Sohn von Ulrike und Helmut Becker, der uns viele Informationen und Tipps zu dieser Wanderung gab. Durch herrliche Wanderwege und Wälder ging es hoch zum 1146m hohen Brocken. Mehrere Male begleitete uns die Brockenbahn, die viele hunderte Menschen auf etwas einfacherem Weg nach oben brachte. Nach einigen Foto Stopps und einer leichten Verletzung unserer Wanderfreundin Claudia, erreichten wir nach circa 3 Stunden den Gipfel. Er begrüßte uns mit blauem Himmel und einer faszinierenden Aussicht, was nicht oft vorkommt. Hunderte Wanderer und Fahrradfahrer genossen diese wunderschöne Aussicht. Nach einem Rundgang und Besichtigung der Anlagen, sowie einem guten Essen, ging es nach circa eineinhalb Stunden wieder zurück zum Torfhaus, wo uns Uwe wieder mit dem Bus zurück ins Hotel brachte. Es war ein toller Tag an dem wir noch lange denken werden.

Rabenklippe: Die zweite Gruppe von elf Wanderer machte zum Teil noch einen Bummel durch die Fußgängerzone bis sich alle anschließend an der Seilbahnstation trafen. Es ging hinauf zum Burgberg. Die alte Burgruine wurde besichtigt. Eine weite Sicht bis ins Braunschweiger Land wurde uns geboten. Weiter führte uns Liesel Spies über das Kreuz des Deutschen Ostens zur Rabenklippe und dem Luchsgehege, wo um 15:00 Uhr die Fütterung war. Sechs Luchse konnten wir dort beobachten. Gegen 16:30 Uhr trafen wir uns nach 8 km Wanderung fast zeitgleich mit allen Wanderer wieder im Hotel ein. Ausruhen für den Abend war angesagt. Heute spielte ein Alleinunterhalter zum Tanz. Für uns warteten aber schöne Cocktails in der Bar, denn es war unser letzter Abend.

19. Mai – Baumwipfel Pfad – Heimfahrt

Sonntagmorgen nach dem Frühstück wurde unser Gepäck im Bus verstaut und es hieß Abschiednehmen von einem schönen Hotel. Wir besuchten aber noch den Baumwipfelpfad in Bad Harzburg, bevor wir die Heimreise antreten. Einen schönen Abschluss sollte unsere Fahrt ja haben. So kehrten wir auf der Rückfahrt in Niedtetal bei Kassel in die Königsalm ein. Eine riesige Alm, wie in den Bergen. Bei deftigem Essen und Maßkrügen mit Bier ließen wir es uns gut gehen. Gegen 18:30 Uhr kamen wir alle wieder gut in Biedenkopf auf dem Marktplatz an. Allen hat es sehr viel Spaß gemacht und es wurde schon der Vorschlag gemacht: im nächsten Jahr in die Lüneburger Heide zu fahren.

Frisch auf Liesel Spies


125 Jahre OHGV Biedenkopf

Am 23. Juni feierte der OHGV Biedenkopf sein 125. jähriges Vereins bestehen. Mit einem großen Fest unterhalb des Kaiser Wilhelm Turms wurden Wandergruppen aus der Region freundlich empfangen.

Die Vorbereitungen begannen schon Wochen zuvor

Das Fest machte nicht nur am Sonntag selbst einiges an Arbeit, auch schon Wochen und Tage zuvor gab es viel zu tun. Dazu gehörten, um die Hütte für Ordnung zu schaffen, das ab und wieder Aufbauen der Sitzgelegenheiten vor der Hütte, sowie der Aufbau von Zelten, Bierwagen und Tische. Fahnenhalter wurden montiert, sowie Wildwuchs rund um die Hütte und Turm soweit wie möglich eingedämmt. Vielen Helfern ist dies zu verdanken, denn ohne diese fleißigen Hände, währe das Fest erst gar nicht möglich gewesen.

Schon einige Zeit vorher wurde die alte Sitzgarnitur, die von der Zeit gezeichnet war, von einigen Männern und großem Gerät abgerissen und die Pfosten aus Beton für die neuen Holzbretter gesetzt. Als dann die ersten Helfer am Samstagmorgen auf die Sackpfeife kamen, staunten die nicht schlecht, denn die frisch geschnittenen Bohlen lagen bereits auf den Pfosten. Noch etwas schmal und unbeholfen sah es schon aus, doch keinen Augenblick später stand Fred mit dem Rest des Holzes unterhalb des Turmes und berichtete, das er am Freitagabend die Bretter aufgelegt hatte, es ihm aber nicht gefiele und er sich dazu entschlossen hatte, die Bänke und Tische soweit fertigzumachen, das sie später nur noch angeschraubt werden müssten. Also halfen ihm ein paar Vereinsmitglieder beim hin und her tragen der Bohlen. Im Nachhinein erwies sich der Gedanken als positiv, denn die Garnituren wurden auch unfertig von allen Gästen dankend angenommen.

Gleichzeitig nahm das rücken der Tische im Zelt einige Zeit in Anspruch bis letztlich alle mit der Aufteilung zufrieden waren und die Tische die nicht mehr rein passten noch außerhalb des Zeltes zu verteilen. Während die Frauen also im Zelt für Ordnung sorgten, wurde draußen ein zweites kleineres Zelt von den Männern aufgebaut. Als das Zelt dann endlich stand und die Plane aufgezogen war, wo man feststellte das die Plane gar nicht zum Gestänge passte, meinte jemand wieso das Zelt so dicht an dem anderen dran stünde. „Die ganze Zeit sagt keiner was. Jetzt steht’s und da kommt ihr an!“ Nach einem kurzen Moment des Protestes, packten sich acht Leute jeweils ein Bein und trugen das Zelt ein paar Meter weiter. Zwischen zwei Bäumen fand es schließlich seinen Platz und die Tische für die Wurst und Pommes wurden aufgestellt. Preislisten und Hinweisschilder wurden aufgehangen und die Treppe am Turm mit einer Girlande verschönert, die sich allerdings als zu kurz erwies. Spät abends wurde dann also noch mal ein Stück des Flatterbandes genäht und am nächsten Morgen angebunden.

Während draußen gebohrt, gehämmert und diskutiert wird, machten sich in der Hütte ein paar Frauen an die Arbeit die Blumendeko für die Tische im Zelt herzurichten. Dazu brachten Gertrud und Brigitte grün aus dem eigenen Garten mit, der noch mit ein bisschen anders farbigem Grün von der Sackpfeife verfeinert wurde. Als jemand meinte „Hol doch noch etwas Buchsbaum“ machte sich Brigitte auf den Weg um ein paar Äste des immergrünen Busches abzuschneiden. Sie kam ohne Buchsbaum wieder, dafür aber mit Gras. „Helmut hat gesagt, hier gibt es keinen Buchsbaum.“ Liesel deutet in die die entsprechende Richtung und meinte „Da hinten steht doch welcher.“ Nach ein bisschen Gefrotzel fand schließlich auch der Buchbaum seinen Weg in die Gestecke.

Das Fest

tbc

Der Sonntagabend und der Tag danach

Bis 18 Uhr haben wir noch die letzten Würstchen verkauft und dann begann der zügige Abbau des Zeltes und der Biergarnituren. Bis 21 Uhr haben noch einige Hände geholfen alles soweit zusammen zu räumen, damit am Montag nicht mehr ganz so viel zu tun war. Am Montag morgen ging es dann um zehn Uhr ein weiteres Mal auf den Berg um das restliche Bier zu vernichten und letztlich einen Teil des Mülls auf die Fahrzeuge zu verteilen.

Besonderen Dank gilt all denen die maßgeblich an der Umsetzung des Festes beteiligt waren.

Fred, Dieter, Hartmut (und Freundin), Helmut, Heimo, Peter, Steffen, Rolf W., Rudi, Sara, Mike, Martin, Rolf M., Carmen, Ulrike, Liesel, Andrea, Ingrid, Gertrud, Brigitte, Petra, Heidi, Inge, Ingeborg, Elfriede, Nina, Rainer, Mathias, Egbert

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