Wanderheim

OHGV-Wanderheim „Hünstein-Hütte“

Die „HÜNSTEIN-HÜTTE“ ist Eigentum der Gemeinde Dautphetal und wird vom OHGV-Zweigverein Holzhausen am Hünstein e.V. unterhalten.

Mitte der 6oer Jahre erbaute die damals selbständige Gemeinde Holzhausen am Hünstein die ursprüngliche Hütte in Holzbauweise. Diese war 6 mal 1o Meter groß und bestand aus einem offenen Schutzhüttenteil und einem ge­schlossenen Verkaufsraum. Die Betreuung übernahm damals schon der OHGV-Zweigverein .

Mit Wirkung vom o1. 1o. 198o wurde mit der Gemeinde Dautphetal ein Pacht­vertrag abgeschlossen, wonach die Hütte mit umliegendem Grillpatz an den OHGV-Zweigverein mit festgelegter Kündigungszeit verpachtet wurde. Die laufenden Unterhaltungs- und Instandsetzungsarbeiten, sowie die Verkehrssi­cherungspflicht wurden auf den OHGV-Zweigverein übertragen. Der Zweigver­ein wurde verpflichtet, die Schutzhütte interessierten Gruppen und Bürgern aus der Gemeinde Dautphetal gegen Zahlung einer festgelegten Nut­zungsent-schädigung zu überlassen.

Bereits im Winterhalbjahr 1980/81 wurde der geschlossene Verkaufsraum innen neu renoviert und in einen hygenisch sauberen Zustand versetzt.

Auf Wunsch vieler OHGV-Mitglieder wurde ein Anbau an die bestehende Schutzhütte geplant. Nach den Plänen von OHGV-Mitglied und Bauingenieur Hans-Werner Wagner wurde mit Genehmigung der Gemeinde Dautphetal und des Kreises Marburg-Biedenkopf 1982 mit dem Anbau begonnen, der 1983 fertiggestellt und zum Turmfest am 1. Mai erstmals in Betrieb genommen wer­den konnte.

Der Anbau wurde an der Ostseite der bestehenden alten Hütte winkelförmig in einer Größe von 6 mal 1o Metern in  Holzbauweise errichtet. Die Bauausfüh­rung lag in den Händen vom damaligen 1.Vors. Fritz Bösser, dem Ehrenmit­glied und Zimmermann im Ruhestand Wilhelm Dittmann und dem Kassen- und Hüttenwart Waldemar Debus. Die Arbeiten wurden ehrenamtlich von den OHGV-Mitgliedern in vielen Arbeitsstunden erledigt. Der Rohbau wurde aus rundem Fichtenholz ( wie gewachsen ) gezimmert. Bei dem Holz handelte es sich ausschließlich um Wind- und Schneebruchbäume, die von der Gemeinde Dautphetal zur Verfügung gestellt und in Eigenleistung von OHGV-Mitgliedern geschlagen, transportiert, geschält, verzimmert und gestrichen wurden. Das Rohbaugerüst wurde außen mit Profilbrettern und innen mit Lerche- Naturbrettern verschalt. Wände und Dach wurden isoliert. Es entstand ein rustikaler geschlossener Aufenthaltssraum mit Theke, der beheizt werden kann und in dem eine Holzhäuser Fachwerkwand mit Wandermotiven und Sprüchen nicht fehlen durfte.

Im Jahre 1983 wurde neben der Hütte in Massivbauweise, die mit Profilbrettern verkleidet wurde, eine Toilettenanlage erstellt.

In den folgenden Jahren wurde der alte offene Schutzhüttenteil so gestaltet, dass dieser auch verschlossen werden kann. 1999 wurde in diesem Teil eine neue Zwischendecke mit Isolierung eingezogen, so dass auch dieser Teil ein schöneres Aus­sehen bekam und außerdem im Winter bei Veranstaltungen noch mitbenutzt werden konnte.

Bereits im Jahre 1987 gelang  es nach langwierigen Verhand­lungen mit der EAM, die Hütte mit einem Stromanschluss zu versehen.

Die Hütte, die nicht regelmäßig bewirtschaftet wird, ist in den zurückliegenden Jah­ren zu einem Treffpunkt der Wanderfreunde, Vereine und Bürgern ge­worden, die immer wieder gern genutzt wird und Ausrichtungsstätte von  vielen schönen Feiern war und auch in Zukunft noch sein wird.

Waldemar Debus
  ( Kassen- und Hüttenwart)

 

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