Vereinsgeschichte

des OHGV-Zweigvereines Holzhausen/Hünstein e. V .

Der OHGV-Zweigverein Holzhausen/Hünstein e. V. wurde 1905 von dem Lehrer Heinrich ZICKLER als „Touristenverein“ gegründet. Heinrich ZICKLER war vom Zeitpunkt der Gründung bis 1914 erster Vorsitzender.

Von 1914 bis 1920 fand wegen des 1. Weltkrieges und den Nachkriegswirren kein Vereinsleben statt.

Anschließend, im Jahre 1920, übernahm Jakob BIEK die Führung des Vereines und behielt diese bis zum Jahre 1956.

In dieser Zeit wurde anläßlich des 25-jährigen Vereinsjubiläums im Jahre 1930 von OHGV- Mitgliedern der Aussichtsturm auf dem Hünstein errichtet, von dem man ins Dautphetal, ins Obere Lahntal und ins Marburger Land blicken kann. Anläßlich des 50-jährigen Vereinsjubiläums im Jahre 1955 mußte der Aussichtsturm auf dem Hünstein erstmals gründlich renoviert werden, um den weiteren Bestand zu sichern.

Von 1956 bis zu seiner schweren Erkrankung im Jahre 1963, von der er sich nicht mehr erholen konnte, amtierte Emil KRÄMER als 1. Vorsitzender des OHGV Holzhausen.

Im Jahre 1961 wurde von Jugendwart Walter WOLF eine Musik- und Trachtengruppedes OHGV ins Leben gerufen, die jedoch nur bis 1970 aktiv war.

Von 1959 bis einschließlich des 70. Jubiläumsjahres 1975 wurden die zahlreichen Aktivitäten des Vereines von Walter WOLF in Wanderfilmen festgehalten.

 Während der schweren Erkrankung von Emil KRÄMER, übernahm Fritz BÖSSER, der Enkel vom langjährigen Vorsitzenden Jakob Biek, 1963 zunächst komissarisch und nach dem plötzlichen Tod von Emil KRÄMER dann ganz offiziell die Führung des Vereines.

Während der Jahreshauptversammlung im Januar 1997 kandidierte Fritz BÖSSER aus Altersgründen nicht mehr für den Vorsitz und übergab das Amt des 1. Vorsitzenden nach 34 Jahren an Hans WOLF, der den Verein bis heute führt.

Fritz BÖSSER wurde nach einstimmigem Beschluß zum Ehrenvorsitzernden ernannt.

 Für die Jahre von 1905 bis einschließlich 1929 verfügt der Verein über keinerlei schriftliche Aufzeichnungen mehr. Die Daten wurden von früheren bereits verstorbenen Mitgliedern und Vereinsgründern übernommen.

Ab dem Jahre 1930 sind alle Vereinsprotokollbücher mit den Namen der Mitglieder vorhanden.

Eine Urkunde im Protokollbuch von 1930 in Deutscher- bzw. Sütterlinschrift besagt, daß der Verein 1930 auf sein 25-jähriges Bestehen zurückblickte und in diesem Jahr den Aussichts-turm auf dem Hünstein nach einem Entwurf vom 1. Vorsitzenden Jakob BIEK und Architekt DAUBER aus Marburg erbaute, der dann am 22. Juni 1930 eingeweiht wurde.

Laut dieser Urkunde hatte der OHGV-Holzhausen im Jahre 1930 69 Mitglieder, die in der Urkunde alle namentlich aufgeführt sind.

Der Bau des Hünstein-Turmes und die festliche Einweihung im Jahre 1930 ist auch in der Gemeindechronik von Holzhausen vom damaligen Bürgermeister Fischbach, dem Urgroßvater unseres heutigen Landrates Robert Fischbach , schriftlich festgehalten worden.

Im Gründungsjahr des Vereins in 1905 gab es noch keine Ortschronik. Erst im Juni 1908 wurde vom Königlichen Landratsamtes in Biedenkopf verfügt, daß in jeder Gemeinde eine Chronik geführt werden soll.

Die Aufgaben und Ziele des Vereins sind in der Satzung vom 27. 03. 1982 festgeschrieben.

Der Verein bietet im Jahr durchschnittlich etwa 20 verschiedene Veranstaltungen an. Neben den monatlichen Wanderungen, zu denen auch Gäste herzlich willkommen sind, werden sowohl vereinsinterne als auch öffentliche Feste und Veranstaltuingen durchgeführt.

Besonders zu erwähnen ist hier das traditionelle Turmfest am 1. Mai, zu dem aus Nah und Fern zahlreiche Wanderer an der OHGV-Schutzhütte am Fuße des Hünsteins eintreffen.

Seit dem 1. Oktober 1980 ist der OHGV-Zweigverein Holzhausen am Hünstein e. V. Pächter der gemeindeeigenen Schutzhütte an der Hirzenhecke am Fuße des Hünsteines und für die Unterhaltung und Verkehrssicherheit zuständig.

Im Winterhalbjahr 1980/81 wurde der verschlossene Verkaufraum innen total renoviert und in einen hygenisch einwandfreien Zustand versetzt.

1982/83 wurde an die Schutzhütte rechtwinklig ein Anbau in der Größe von 6 x 10 Metern errichtet.

1983 wurde neben der Schutzhütte eine Toilettenanlage erbaut.

1987 wurde die Schutzhütte nach langwierigen Verhandlungen mit der EAM mit einem Stromanschluß versehen.

1999 wurde in den offenen Hüttenteil eine Zwischendecke mit Isolierung eingezogen, so daß auch dieser Teil für Veranstaltungen geschlossen und besser genutzt werden kann.

Dautphetal-Holzhausen, den 26. Juli 2004

Der Vorstand

gez.: Hans Wolf ( 1. Vorsitzender )

gez.: W. Debus ( Kassen- u. Hüttenwart)

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